Deutscher Kindergarten Loit Schauby

Elternzusammenarbeit

Zusammenarbeit mit Eltern über das Lernen des Kindes

Die Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohl der Kinder ist für uns eine zentrale und wichtige Aufgabe. Gespräche auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung sind unseres Erachtens der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit und damit obligatorisch.Deshalb ist uns eine vertrauensvolle, wertschätzende und respektvolle Beziehung zu den Eltern wichtig, und sie gibt uns die Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen.Durch den regelmäßigen Austausch zwischen dem pädagogischen Fachpersonal und den Eltern werden diese stets in den aktuellen pädagogischen Lernprozess der Kinder mit einbezogen und bekommen ggf. Anregungen oder Hilfestellungen, wie sie das Lernendes Kindes aktiv auch zu Hause vertiefen und unterstützen können.

AlleEltern werden beim Start im Kindergarten in einem gegenseitigen Informationsgespräch über den Kindergartenalltag sowie den organisatorischen Ablauf informiert, gegenseitige Erwartungshaltungen werden geklärt, der Gruppenpädagoge erhält wichtige Informationen, so dass in der kurz darauffolgenden Eingewöhnungszeit der Fokus zu 100% beim Kind liegen kann.In der Eingewöhnungszeit werden die Eltern ganz besonders intensiv mit einbezogen:Das Kind wird in der ersten Zeit von einem Elternteil begleitet und in Zusammenarbeit mit dem Gruppenpädagogen mit dem neuen Umfeld, den neuen Personen (Kinder und Erwachsene) sowie mit den neuen Routinen und demRahmen(gemeinsames Essen, päd. Aktivitäten, Kreis) ganz behutsam bekannt gemacht.Es wird darauf geachtet, dass die Kindergartentage für das Kind, sofern dies möglich ist, anfangs in einem zeitlich zunächst überschaubaren Rahmen liegen, und sich dann erst langsam steigern.

Hierbei, und ebenso in Bezug auf dieDauer der Eingewöhnungszeit, wird selbstverständlich individuell vorgegangen; gemeinsam und in enger Absprache mit den Eltern wird beobachtet und eingeschätzt, was für das Kind angebracht und hilfreich ist, um einen bestmöglichen und vor allem einen emotional positivenStart gewährleisten zu können. Nach ca. 3 Monaten wird seitens des Kindergartens zu einem sogenannten Erstgespräch eingeladen, in dem erneute in Austausch zwischen dem pädagogischen Personal und den Eltern stattfindet.

Einmal im Jahr findet für jedes Kind nach vorheriger Terminabsprache ein Elterngespräch statt, in dem ergänzend zum Austausch über die allgemeine Entwicklung des Kindes auch Auswertungen eines obligatorischen Sprachtests (Sprogvurdering, 3-4 Jahre) und TRAS (TidligRegistreringafSprogudvikling) sowie TrasMO (Tidligregistreringafsensomotoriskefærdigheder) Gesprächsgrundlage ist.

Gemeinsam mit den Eltern haben wir die Entwicklung des Kindes im Fokus, und wir bieten den Eltern ggf. unsere fachliche Unterstützung an, unter Umständen auch unter Zuhilfenahme vom schulpsychologischen Dienst im DSSV bzw. von PPR (pædagogiskpsykologiskrådgivning), einer miteinander vernetzten Gruppe aus spezifischen Fachkräften in kommunaler Regie.

Im letzten Kindergartenjahr findet ein Schulgespräch statt, in dem unter Einbeziehung der SPU (skoleparathedsundersøgelse), PERIK (Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag)sowie eines obligatorischen Sprachtests (sprogvurdering, 5 Jahre) die Schulfähigkeit des Kindes besprochen wird.Auch in diesen Gesprächen findet ein gegenseitiger Austausch über die Entwicklung des Kindes statt; bei Bedarf wird fachliche, pädagogische Beratung angeboten, und es werden Anregungen gegeben, wodurch die Eltern auch zu Hause verstärkt und unterstützend zu einer positiven Entwicklung des Kindes beitragen können.

Außerplanmäßige Elterngespräch können bei besonderem Bedarf oder akuten Problemstellungen darüber hinaus selbstverständlich jederzeit vereinbart werden.

Die„Tür-undAngelgespräche“ während der täglichen Hol-und Bringsituationen sehen wir sowohl für uns als auch für die Eltern als sehr wichtig an, um über die Befindlichkeiten der Kinder gut informiert zu sein und beidseitig entsprechend angemessen handeln zu können.

Zusätzlich findet jeweils freitags von 14-15 Uhr ein Elterncafé statt, in dem durch ein zwangloses Miteinander der soziale Zusammenhalt sowie die Relationen zwischen den Eltern und Kindern gestärkt werden und auch hier Möglichkeiten zum kurzen, gegenseitigen Austausch gegeben sind.Des Weiteren organisiert der Kindergarten Feste (Ostern, Abschluss der Kinderfreizeit und derKolonie, Sommerfest und Laternelaufen), zu denen die Eltern geladen werden.

Über die tägliche Bildungsarbeit in unseren unterschiedlichen Bildungsräumen(z.B.Haus, Außengelände, Ausflüge) informieren wir die Eltern teils mit Berichten und Fotos in unserem Intranet Famly, teils auf den Gruppenwhiteboards mit Dokumentationen des Tages ggf. unterstützend mit erläuternden Fotos oder auch mit Monatsplänen, die den Eltern ebenso regelmäßig via Famly geschickt werden.

Elternabende mit Informationen, Möglichkeiten zur Aussprache und ggf. Referenten zu pädagogischen Fachthemen/Fragestellungen finden einmal jährlich statt.

Ebenso besteht die Möglichkeit für Eltern, sich in einer ebenso einmal im Jahr stattfindenden Elternversammlung in die Elternvertretung wählen zu lassen. Die Mitglieder der Elternvertretung sind Ansprechpartner und zugleich Sprachrohr der gesamten Elternschaft und im direktem Austausch mit dem Personal; zudem treten sie in verstärktem Maße für die Belange des Kindergartens ein (z.B. Hilfe bei der Finanzierung und Errichten eines Snoezelen Raumes, Hilfe bei der Organisation sowie Mitwirken bei lokalen Veranstaltungen wie „LøjterligLørdag“, „LøjtKulturnat“).Eine Person der Elternvertretung wird darüber hinaus in den Vorstand der DKA entsandt und hat dort die Möglichkeit, zusätzlich bei ökonomischen und juristischen Fragen Einfluss zu nehmen.